Gratulation an den Jugendbeirat

Unser Antrittsgeschenk für den Jugendbeirat in HerzbergZur Sitzung der Stadtverordneten am 27. Februar wurde das noch ganz frische Wahlergebnis des ersten Jugendbeirates in Herzberg verkündet. Folgende Mitglieder wurden gewählt:

Sprecherin : Nova Brockmeier Stellvertreterin: Lena Wurl
Vertrauensperson: Lia Lotta Rieck Stellvertreterin: Nelly Mägel
Medienbeauftragte: Gina-Maria Jehnichen  Stellvertreterin: Lilly Simon
Schatzmeisterin: Charlotte Kant     Stellvertreterin: Letti Lehmann
Eventplanerin: Felicia Schelter Stellvertreterin: Elea Wagner

 

Wir überraschten den neu gewählten Beirat mit einem Wahlgeschenk. Der bunte Briefkasten spiegelt die Vielfalt der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt wieder und soll als ein Sprachrohr für alle Anliegen dienen. Da der Treffpunkt in den Galerieräumen des Bürgerzentrums ist, findet sich bestimmt ein Platz, den jedes Kind erreichen kann. Wir wünschen auf jeden Fall eine tolle Arbeit mit gutem Zusammenhalt und vielen Ideen. Wir sind weiterhin zur Unterstützung gern euer Ansprechpartner.

Als Wahlhelfer unterwegs

Wie bereits angekündigt und Sie sicherlich durch Plakate, Artikel und Nachrichten erfahren haben, fand heute bis 14.00 Uhr die erste Wahl des Jugendbeirates der Stadt Herzberg statt. Damit alle Kinder erreicht werden und es möglichst komplikationslos von statten ging, wurden Wahlbüros im Bürgerzentrum, im Gymnasium „Philipp Melanchton“ und der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ eingerichtet. Zwei unserer Mitglieder waren als Wahlhelfer unterwegs und haben die Kinder tatkräftig unterstützt. Wir sind auf die Verkündung des Ergebnisses heute Abend gespannt und danken Rene und Sybille recht herzblich als gesamte Wählergruppe Herzberg Zählt für den Einsatz.

Wahl des Jugendbeirat am 27.02.2020  Wahl des Jugendbeirat am 27.02.2020  2020 02 27 WahlJugendbeirat 03  Wahl des Jugendbeirat am 27.02.2020  Wahl des Jugendbeirat am 27.02.2020 

Wahl des Jugendbeirates am 27.02.2020

Kandidaten für die Wahl zum Jugendbeirat am 25.02.2020„Du kannst mitbestimmen!“ - Das ist der Grundgedanke unserer Kinder und Jugendlichen die sich gerade auf dem Weg zur ersten Jugendbeiratswahl befinden.
Gemeinsam etwas bewegen und gestalten, die Heimat jugendlich attraktiver machen, Aktionen planen und auch für Sorgen da sein - dass sind nur einige der Motivationsgedanken der aktiven Kinder und Jugendlichen. Von Beginn an begleiten wir unterstützend das Projekt. Bereits seit dem September letzten Jahres treffen sie sich regelmäßig und hatten nun heute die erste große Feuertaufe. Im Bürgerzentrum stellten sich die Kandidaten vor. Schade, dass so wenige Kinder und Jugendliche kamen, sondern eher Erwachsenen Interesse zeigten. Mit Bravour bestanden, können wir dennoch nur sagen und wir wünschen euch für den Donnerstag ganz viele Wähler und eine tolle gemeinsame Arbeit. Gern unterstützen wir euch weiterhin als Wählergruppe Herzberg Zählt.

Einen Fußabdruck hinterlassen

Unter der Federführung unserer Wählergruppe konnte im abgelaufenen Jahr ein Projekt vollendet werden, welches ursprünglich von der Theatergruppe um Stephanie Kammer zum Leben erweckt wurde und über viele Jahre ein dristes Dasein in den Schubladen unserer Stadt führte. Im Stadtpark gibt es in unmittelbarer Nähe zum Spielplatz seit Oktober einen Dinosaurier-Fußabdruck in Originalgröße. Er ist aus Granit und trotz nun Wind und Wetter, um Herzbergern oder Besuchern unserer Stadt auf Werner Janensch und sein Vermächtnis aufmerksam zu machen. Bedanken möchten wir uns bei allen großen und kleinen Spendern, die mit ihren finanziellen Beiträgen den Fußabdruck ermöglicht haben. Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei Sissy Otto und Benjamin Schulz von der Schliebener Firma Monari, die das Projekt handwerklich umgesetzt haben. Ein nicht unerheblicher Anteil der Arbeitsleistung wurde nicht berechnet, so dass die Einweihung des Fußabdrucks pünktlich zum 50. Todestag von Werner Janensch am 20.10.2019 unter den Blicken vieler leuchtender Kinderaugen eingeweiht werden konnte.

Herzberger Gedenkstein für Werner Janensch  Herzberger Gedenkstein für Werner Janensch

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Aufbruch mit Verantwortung

Auf der Stadtverodnetenversammlung am 22.08.2019 ging es um den städtischen Haushalt und die aus unserer Sicht unvermeidbare Erhöhung der Grundsteuer. Der Redebeitrag von Christian fasst unsere Gedanken zum Thema sehr gut zusammen:

"Am 26. Mai 2019 wurde eine neue Stadtverordnetenversammlung gewählt. Die Zeiten, in denen es eine Mehrheit der CDU-Fraktion gab, sind vorbei. Vorbei sind jedoch nicht die Zeiten, in denen die Herzberger die Auswirkungen dessen spüren.
Das Beseitigen von Investitionsrückständen angefangen bei Gehwegen, über Kindergärten bis hin zur Feuerwehr hat ebenso Priorität wie die Weiterentwicklung freiwilliger Aufgaben. Auch in diesem Bereich sind zukünftig erhöhte Ausgaben aufgrund verpasster Investitionen in der Vergangenheit zu bewerkstelligen. Hinzu kommt die Tatsache, dass uns die jahrelange Sparsamkeit bei der Rückzahlung der für den Wasserverband bewilligten Landeshilfen leider nicht zugute kommt. Im Gegenteil, wir dürfen besonders viel zurück zahlen, weil es versäumt wurde, unsere Überschüsse durch Investitionen gezielt zu verringern. Es ist jedoch wie es ist. Weder die vorgenannten Gründe noch die durch Bund und Land gesetzten Rahmenbedingungen können unsererseits verändert oder beseitigt werden. 

Wir haben gehört, der Haushalt 2019 weißt erneut eine Deckungslücke auf. Wir alle hier in der Runde tragen gegenwärtig die Verantwortung, dass der Dampfer Herzberg nicht noch mehr Schlagseite bekommt. Es gilt, dafür Sorge zu tragen, ein gesundes Gleichgewicht der Finanzen herzustellen, so dass der Dampfer Herzberg nicht nur schwimmfähig im Hafen vor sich hin dümpelt, sondern eines Tages auch zu neuen Ufern aufbrechen kann.

Betrachten wir die Einnahmeseite. Hier hinkt Herzberg insbesondere bei der Grundsteuer den meisten Kommunen im Land Brandenburg hinterher. Die Folge davon sind geringere Schlüsselzuweisungen des Landes. Dieses Problem lösen wir vielleicht heute. Eines sollte aber jedem Herzberger bewusst sein. Die aus unserer Sicht berechtigten Ansprüche auf umfangreiche freiwillige Angebote der Stadt können sehr wahrscheinlich zukünftig nur aufrechterhalten werden, wenn jeder seinen Beitrag leistet. Wir haben uns deshalb als Fraktion entschieden, der sehr moderaten Erhöhung der Grundsteuer zuzustimmen.

Es kann aus unserer Sicht aber nicht der einzige Schluss sein, nur die Einnahmeseite zu betrachten. Wir werden deshalb in den kommenden Monaten und Jahren nicht drum herumkommen, vieles - auch Altbewährtes - nach der Rechnung „Aufwand und Nutzen“ zu hinterfragen. Hierzu gehören nicht nur die freiwilligen Aufgaben, sondern auch die Organisations-, Verwaltungs- und Personalstruktur unserer Gemeinde.

Ich wünsche mir diesbezüglich in diesem Gremium einen Wettbewerb der Ideen und einen ergebnisoffenen Dialog, dessen Ziel die Konsolidierung des Städtischen Haushaltes sein muss. Weil Herzberg zählt!"